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Matchbericht HV-Huttwil - HC Malters

Nach Trainings mit grossen Spielanteilen wollten die Handballer die Topleistung gegen Malters, vom Dezember, nun im heimischen Sportcenter wiederholen. Mit unglaublich viel Motivation konnten die Blumenstädter in die Partie starten und sogleich das erste Tor erzielen. In den folgenden Angriffen steigerte sich diese Motivation aber in Übereifer. Dadurch wurde der Ball wiederholt schnell in die Angriffszone gebracht und dort mittels technischen Fehlern verloren. Laut dem Coach konnte das Spitzenteam aus Malters nur besiegt werden, wenn die Huttwiler von der ersten Sekunde an ihr Spiel aufziehen würden. Das bedeutete vor allem, dass die schnellen Gegenstösse der Luzerner unterbunden werden mussten. Das gelang zumeist sehr zur Zufriedenheit der Zuschauer. Auch die gefürchtete zweite Welle brach meist an der Brandung namens HVH. Die Tore kassierte das Heimteam vor allem, weil der ballführende Spieler nicht komplett blockiert werden konnte und es ihm dann möglich war noch einen Pass zu spielen, taten sich des Öfteren grössere Löcher in der Deckung auf. Fäbu Bieri, Beachvolleyballer aus Leidenschaft, vereitelte aber mehrere erstklassige Chancen und hielt sein Team so im Spiel. Bis zur Pause waren es aber stets die Huttwiler, die den Takt angaben und das Match kontrollierten. Mit einem knappen Vorsprung konnten die Huttwiler in die Pause gehen. Dort wurden ungefähr dieselben Themen wie vor dem Match diskutiert. Vor allem dieser letzte fatale Pass sollte aber in der nächsten Hälfte besser unter Kontrolle gebracht werden. Leider konnte, wie gewohnt, der HVH sein Tempo und die Konzentration nicht über die Unterbrechung retten und spielte die ersten Minuten wie ein Bär im Winterschlaf. Die gegner konnten diese Phase nutzen und den Rückstand schnell egalisieren. Die Zuschauer durften in der Folge ein Spiel, das von einem harten Kampf um jeden Ball, jede Sekunde und jeden Meter geprägt war, erleben. Die berühmte Torflaute des HVH dauerte zirka von der 30. bis zur 45 Minute. Da der individuellen Klasse der Gäste ein unbändiger Teamgeist entgegenstand, konnten sich diese noch keinen wirklich spielentscheidenden Vorsprung herausholen. Tiefpunkt für mindestens ein Mitglied der Blumenstädter war dann aber ein Tiefschlag der dann zum Ausfall führte. Leider konnte die Verletzung aufgrund des fehlenden Eises im Sportcenter nicht umgehend gekühlt werden. Der Spieler kann aber schon wieder am mörderischen Training teilnehmen. Aber auch aus dieser Situation gingen die Blumenstädter souverän heraus und erspielten sich in kurzer Zeit zwei Gegenstösse. Beide Male wurde aber wahrscheinlich spielentscheidend verworfen, so dass der Rückstand bis drei Minuten vor Schluss immer noch ganze drei Tore betrug. Eine solche Einladung liessen sich die Gäste dann nicht entgehen und siegten nach 60 Minuten mit 24 zu 22.

 
HV-Huttwil - HC Rothenburg
Nach einer besinnlichen Weihnachtszeit und einem gesitteten Rutsch ins neue Jahr startete der HV Huttwil bereits am letzten Wochenende mit einem Paukenschlag ins 2012. Systematisch hatten die Spieler, auf Geheiss des Trainers, ihr Kampfgewicht über die Festtage um ein paar Kilos steigern können. Vor nahezu ausverkaufter Halle im Sportcenter konnte der Match gestartet werden. Die ersten Minuten waren vor allem durch Fehler und Ungenauigkeiten beider Mannschaften geprägt. Die Rothenburger arbeiteten mit einer leicht offenen Deckung. Diese funktionierte dank grosszügiger Mithilfe des HVH`s  prima, weil sie ein sauberes und schnelles Passspiel unmöglich machte. Auf der anderen Platzhälfte zeigte sich jedoch ein ähnliches Bild. Auch die Rothenburger fanden noch kein Rezept gegen die Defensive der Blumenstädter. Doch kamen sie oft noch zu Abschlüssen, wenn der Ballträger schon vom Verteidiger angegriffen wurde. Ausserdem waren den Gastgebern ihre eigenen Hände etwas zu schwer und waren darum nur selten hoch in der Luft und bereit zum blocken anzutreffen. Trotz diesen Schwächen entwickelte sich aber in der Folge ein sehr ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Zur Pause betrug der Torunterschied lediglich ein Goal zu Gunsten der Gäste. Coach Ryser ermahnte seine Spieler nicht zu hastig an die Aufgabe heranzugehen, denn schliesslich hätten sie ja noch ganze 30 Minuten um den Rückstand in einen Vorsprung zu verwandeln. Das Spiel blieb sehr spannend und hätte jederzeit auf die eine oder andere Seite kippen können. Diese Spannung und ungewisse Ausgangslage kommen den Platzherren aber bekanntlich nur selten zu Gute. Auch darum lagen die Nerven in den letzten Minuten blank und die Worte des Coach`s gingen vergessen. In der Offensive wurden nach dem Anschlusstreffer in den zwei letzten Spielminuten zwei Würfe genommen, die man besser hätte sein lassen. Aus den schlechten Positionen konnten leider, welch Wunder, keine Tore erzielt werden und so gelang den Rothenburgern mit einem Tor in der letzten Sekunde der hart umkämpfte Sieg.
 
HV Huttwil Neujahrsnews vom Präsi
Liebe HVH-lerinnen und HVH-ler

Seit gut einem halben Jahr amte ich nun als Präsident unseres Vereins. Ich möchte die Festtagspause nützen, um auf die erste Hälfte der Saison 2011/12 zurückzublicken und euch über Aktivitäten und Zukunftspläne zu informieren.

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