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HV Huttwil - TV Dagmersellen |
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Im letzten Spiel der Saison traf die Huttwiler 3.Liga
Mannschaft auf den TV Dagmersellen. Da der Abstiegskampf bereits gewonnen war,
konnte sich das Team darauf konzentrieren, mit einer guten Leistung die Saison
positiv zu beenden. Dazu kam, dass man im Hinspiel in Dagmersellen nicht gut
ausgesehen hatte und eine Niederlage einstecken musste, für die man sich noch
revanchieren wollte.
Die zahlreichen Zuschauer im Sportcenter sahen in den ersten
Minuten einen abwechslungsreichen Schlagabtausch auf beiden Seiten, wobei sich
die Angriffsreihen keine Blösse gaben und die Chancen sicher verwerteten. Die
Gastgeber bekundeten immer wieder Mühe mit den gegnerischen Würfen aus den
Rückraum. Die routinierten Dagmerseller wussten dies auszunutzen und kamen so
immer wieder zu einfachen Treffern. Aber auch die Platzherren konnten die
gegnerische Abwehr immer wieder überwinden und so konnte sich keine der
Mannschaften absetzten. Der HVH konnte einen Vorsprung von einem Tor in die
Pause mitnehmen, wobei mit mehr Konzentration und Passgenauigkeit bestimmt noch
ein besseres Resultat drin gewesen wäre. Die Huttwiler zeigten eine gute erste
Halbzeit, auf der sich aufbauen liess. Die Aggressivität und Entschlossenheit,
die zuletzt in Ruswil gezeigt wurde (Rock'n'Roll - Handball, der UE berichtete)
, blitze aber viel zu selten auf.
Nach der Pause vermochten die Huttwiler nicht mehr an die Leistung
anzuknüpfen und verschlechterten sich. Vor allen die Abwehr überzeugte nicht
mehr und die Gäste konnten sich absetzen. Das in der ersten Hälfte noch solide
Angriffsspiel der Huttwiler fand immer seltener eine Lücke in den Abwehrreihen
und musste Anschlüsse aus schlechten Positionen in Kauf nehmen, die dann auch
oft ohne Erfolg blieben. Es gab genügend Möglichkeiten für Huttwiler, den
Rückstand zum Gegner zu verkleinern, doch immer wieder scheiterte die Truppe am
Gegnerischen Torwart, der Torumrandung oder schlicht am eigenen Unvermögen. Als
dich die Partei dem Ende entgegen neigte, mussten das Heimteam mehr Risiken
eingehen und richtete sich offensiver aus, um mehr Ballverluste auf
gegnerischer Seite zu provozieren. Die Umstellung führte jedoch nicht zum
gewünschten Resultat, da die Gäste das Spiel mit ihrer Routine zu kontrollieren
vermochten. So endete die Saison mit einer 22:29 Heimniederlage und dem 7.
Tabellenrang.
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SG Ruswil Wolhusen - Hv Huttwil |
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Im Strichkampf traf der HV Huttwil am letzten Wochenende auf
die direkte Gegnerin Ruswil/Wolhusen. Sehr engagiert starteten die Huttwiler in
diese wichtige Partie, trafen aber in den ersten beiden Angriffen jeweils nur
die Torumrandung. Die Gegner, stellten sich aber nicht wirklich viel besser an
und verworfen beispielsweise ihren ersten 7-Meter nach 4 Minuten. Die
Blumenstädter übernahmen aber schnell die Führung, die sie bis zur Pause halten
konnten. Das Spiel blieb spannend, weil die Gäste meistens irgendwo ins Blaue
warfen und die Platzherren meistens am starken Resli Jörg im huttwiler Tor
scheiterten. Roman Mathys läutete in der zwanzigsten Minute mit einer
Zeitstrafe einen Durchhänger der Blumenstädter ein. Der Torhüter konnte aber
schlimmeres verhindern und so blieben die Oberaargauer bis zur Pause in
Führung. Marci Ryser der zeitweise selber auf dem Spielfeld aktiv war, dieses
Mal mit Taten und nicht nur mit Worten, hielt in der Unterbrechung eine seiner
berühmt-berüchtigten Reden und säte Zuversicht. Wie schon in der ersten Hälfte
war die Bank der Huttwiler lauter als das
gesamte Publikum in der Halle und trieb die Spieler auf dem Feld zu
Höchstleistungen. Das Spiel der SG wurde in der zweiten Hälfte regelrecht
zerstört. Die Defensive der Gäste liess keinen Treffer mehr zu und die
Offensive erarbeitete sich viele Chancen von denen sie leider immer noch zu
wenige nutzte. Manchmal benötigten die Blumenstädter drei Chancen im selben
Angriff um ein Tor zu erzielen. Zum Beispiel als Stifu Stettler aus
aussichtsreicher Position einen Abpraller produzierte, den Marci Ryser fing um
seinerseits einen Abpraller zu werfen, den dann schliesslich wieder Stifu
verwerten konnte. Trotzdem wurden die Luzerner regelrecht überfahren und
konnten bis in die 54 Minute kein Tor aus dem Spiel heraus erzielen.
Schillerfalter Bieri, der zentrale Teil der Defensive, spürte etwa in der 45
Minute einen Handball in der Leiste und musste sich auswechseln lassen. Das
hatte jedoch offensichtlich keinen Einfluss auf die gnadenlose Effizienz der
Abwehr. Er konnte glücklicherweise aber später wieder weiterspielen um noch ein
weiteres Tor zu erzielen. Gegen das Rock`n roll Handball der Huttwiler war an
diesem Samstag kein Kraut gewachsen und so verabschiedeten sich die
Oberaargauer mit dem höchsten Saisonsieg aus Ruswil. In Huttwil wurden die
Helden, die sich nun mit grösster Wahrscheinlichkeit vor dem Abstiegskampf, der
immerhin ganze abschreckende sechs Spiele dauern sollte, drücken konnten, vom
weissen Streuner mit wedelndem Schwanz und hysterischen Fans empfangen.
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HV Huttwil - Hanball Emmen |
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Mit Emmen stand am letzten Samstag ein
weiteres Schwergewicht auf dem Programm des HVH`s. Coach Ryser hielt,
wie gewohnt, eine kurze aber sehr emotionale Rede in welcher er
betonte, dass wir bis am Schluss, das bedeutet während ganzen 60
Minuten, die Contenance wahren sollten. Zudem wollte er von seinen
Spielern, dass die Spielfreude und das Engagement auch für das
Publikum sichtbar wurde. Genau nach Vorgabe starteten die
Blumenstädter dann auch in die Partie und überraschten mit einer
unglaublich soliden Defensive, die den Gästen aus Emmen das ganze
Spiel hindurch grösste Probleme bereiten sollte. Unterstützt wurde
die Verteidigung durch gewohnt starke Torhüter, die keine Schwäche
zuliessen. Auf den Rängen durfte das Publikum nach etwa 10 Minuten
eine 5 zu 2 Führung für die Huttwiler zur Kenntnis nehmen. Danach
haben sich die favorisierten Gäste etwas gefangen und verkürzten
den Vorsprung kontinuierlich. So laut wie man auf die Defensive ein
Loblied singen kann, so laut kann man über das Angriffsspiel
lamentieren. Die alte Weisheit „Wenn man hinten dicht hält, fällt
vorne schon irgendwann ein Tor!" Schien sich nicht wirklich
bewahrheiten zu wollen. Es fehlte zum einen an Durchschlagskraft und
zum anderen ganz klar an der Treffsicherheit. Auch die ungewöhnlich
vielen technischen Fehler trugen nicht unbedingt zu einem Torfestival
der Huttwiler bei. Bis zur Pause behielten die Blumenstädter aber
die Oberhand und konnten nach 30 Minuten ein 10 : 8 verbuchen.
Während des Unterbruchs gab es wenig zu besprechen aber viel zu
verschnaufen. Dementsprechend müde und träge startete der HVH in
die zweite Halbzeit. Das mehr oder weniger effiziente Emmen nutzte
diese Phase und konnte zum 10:10 ausgleichen. Endlich nach 8 Minuten
waren es dann wieder die Gastgeber, die eine Reaktion zeigten und das
erste Tor zum 11 : 10 schossen. Bis in die 52 Minute hielt sich der
HVH knapp über Wasser und geriet erst durch einen Penalty in
Rückstand. Wie gefordert verlor aber keiner des Teams die Contenance
und so blieb die Konzentration sehr hoch. Der HVH blieb hartnäckig
und Youngstar Roman Mathys glich mit einem schönen Tor in der
letzten Minute zum 16 : 16 aus. Die Halle bebte, als ob die
Kastelruter Spatzen ein Konzert abhielten, und Emmen kam durch ein
letztes Tor doch noch zum Sieg. Mit vielen positiven Eindrücken und
einer Defensivleistung die eigentlich keine Wünsche mehr offenlässt
kann der HVH nun in die entscheidende Phase der Saison starten.
Schade nur, dass diese Leistung nicht mit wenigstens einem Punkt
belohnt wurde.
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